RADPAD® – Strahlenschutzdrape

Strahlenschutz im Krankenhaus ist heute wichtiger denn je. Neue Interventionsverfahren führen zu höheren Strahlenbelastungen für Ärzte. Insbesondere der Strahlenschutz in der Radiologie und der Strahlenschutz in der Kardiologie werden aufgrund dieser Entwicklungen immer wichtiger.

Mit Hilfe von RADPAD® wird die Strahlenbelastung des OP Personals deutlich reduziert. Studien zeigen, dass RADPAD® die Streustrahlung um bis zu 95% reduziert.

RADPAD® ist ein steriles, bleifreies und repositionierbares Strahlenschutzdrape, das den Patienten abdeckt. Durch die Abdeckung des Patienten wird verhindert, dass die Streustrahlung den Operateur und das OP Personal erreicht.

Zusätzlich verfügt der Hersteller über zahlreiche Studien, welche die Wirksamkeit von RADPAD belegen.

RADPAD Produktpalette

Die Entwicklung des RADPAD® begann 1996. Ziel war es, eine leichte und flexible Alternative zur klassischen Bleiabschirmung zu entwickeln. Während mittlerweile der eine oder andere Hersteller versucht, ein ähnliches Produkt zu entwickeln, bleibt die einzigartige Komposition des RADPAD® bis heute unerreicht. Damit ist und bleibt RADPAD® der Pionier auf dem Gebiet der sterilen und bleifreien Strahlenschutzdrapes und führend in deren technologischen Entwicklung.

Zahlreiche unabhängige Studien belegen, dass die sterilen Strahlenschutzdrapes der Firma RADPAD® das wirksamste Mittel zur Reduzierung der Streustrahlung in divsersen medizinischen Interventionen unter Verwendung von Röntgenstrahlung sind.

Das Strahlenschutzdrape der Firma RADPAD® ist in einer Vielzahl von anwendungsspezifischen Formen und Größen erhältlich:

  • allgemeines Strahlenschutzdrape (Modell 5100)
  • hochspezialisiertes Strahlenschutzdrape für spezifische Verfahren wie Biopsien (Modell 5511)
  • Strahlenschutzdrape für femorale Angiographien (Modell 5300)
  • Strahlenschutzdrape für die Implantation von Herzschrittmachern und andere interventionelle Verfahren (Modell 5400)

Bei welchen Eingriffen kann ich RADPAD verwenden?

Angiologie

  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

Elektrophysiologie

  • ICD und Resynchronisationstherapie
  • Ablationen ohne 3D-Mappingsystem

Gefäßchirurgie

  • Periphere arterielle Verschlusskrankheiten (pAVK)
  • Endovaskuläre Aortenreparatur
  • Stentangioplastie der Carotisstenose transinguinal und transcarotidal

Kardiologie

  • Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT)
  • Device Implantation (SM, ICD)
  • Perkutane, transluminale Angioplastie der Herzkranzgefäße (PTCA)
  • Chronische Koronarverschlüsse (CTO)
  • Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI)

Neuroradiologie

  • Gefäßeröffnende und gefäßverschließende Maßnahmen
  • Stent-gestützte Angioplastie

Radiologie

  • Transjugulärer intrahepatischer portosystemischer (Stent-)Shunt (TIPS)
  • Biopsie
  • Ablation
  • Nephrostomie
  • Korrektur von Aussackung der Hauptschlagader (Aortenaneurysma)
  • Gefäßverschließende Maßnahmen (Embolisationen)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheiten (pAVK)

Wie wird das RADPAD verwendet?

Das sterile, bleifreie RADPAD wird zu Beginn eines jeden Eingriffes auf dem sterilen OP-Abdecktuch auf dem Patienten positioniert. Es wird genau zwischen Strahlengang und dem Anwender positioniert um so die Rückstrahlung vom Patienten auf den Anwender zu reduzieren. Für die verschiedenen Eingriffe gibt es zahlreiche Varianten des RADPADs die speziell für den jeweiligen Einsatz konzipiert sind.